Aschermittwoch der Künste 2013, Bild: Dethard Hilbig / Evangelische Zeitung
Aschermittwoch der Künste 2013, Bild: Dethard Hilbig / Evangelische Zeitung
Aschermittwoch der Künste 2013, Bild: Dethard Hilbig / Evangelische Zeitung

Kulturarbeit in Kirchen - Kulturkirchen

Fonds „Kulturarbeit in Kirchen – Kulturkirchen“ wird weitergeführt

Der „Fonds Kulturarbeit in Kirchen – Kulturkirchen“ fördert weitere vier Jahre die professionelle und exemplarische Begegnung von zeitgenössischer Kunst und Kultur mit Kirche und Theologie. Bewerbungen, auch Wiederbewerbungen sind möglich bis zum 31.08.2017.

Der „Fonds Kulturarbeit in Kirchen – Kulturkirchen“ unter dem Dach der Hanns-Lilje-Stiftung dient im Bereich der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers seit November 2013 und jetzt bis November 2021

  •     dem Ausbau der Kulturarbeit in Kirchen und
  •     dem Aufbau signifikanter Kulturkirchen.

Kultur kann Kirche nicht ersetzen, aber Kirche kommt nicht ohne Kultur aus. Kirchliches Leben ist wesensmäßig verbunden mit kulturellen Ausdrucksformen, sei es explizit oder implizit. Kirche und Theologie profitieren für ihren eigenen Auftrag davon, wie insbesondere zeitgenössische Kunst und Kultur Wirklichkeit deuten. Deshalb liegt uns daran, diese Begegnung von Religion und Kultur, insbesondere mit zeitgenössischer Kultur, wahrzunehmen, zu intensivieren und so niveauvoll zu gestalten, dass sie in weite Bereiche der Gesellschaft ausstrahlt.

Die Fördermittel des Fonds wurden der Hanns-Lilje-Stiftung durch die Landessynode der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zur Verfügung gestellt. Die Hanns-Lilje-Stiftung und landeskirchliche Einrichtungen arbeiten in dem Fonds eng zusammen, sei es in der Beratung und Begleitung der Antragsteller oder in der Jury.

Vier signifikante Kulturkirchen werden von 2013 bis 2017 aus dem „Fonds Kulturarbeit in Kirchen – Kulturkirchen“ gefördert:

  •     die Bremerhavener Pauluskirche
  •     die Ev.-luth. Martin-Luther-Kirche in Emden
  •     die MarkusKulturKirche in Hannover (Ev.-luth. Markus Kirche)
  •     und das Hildesheimer Literaturhaus St. Jakobi (Ev.-luth. St. Jakobi-Kirche)

Außerdem erhalten seit 2013 jährlich etwa zwölf weitere Kirchen aus unterschiedlichen Regionen Niedersachsens eine Förderung für ihre Kulturarbeit.

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