Spott und Gott

Gekrümmt sitzt ein Mann auf einem Hocker, über sein Gesicht ist eine Plastiktüte gezogen. Seine Hände sind gefesselt. - Aschermittwoch der Künste 2013, Bild: Dethard Hilbig / Evangelische Zeitung

Die Misshandlung ist eingefroren

Die Menschen sind aus Holz, lackiert und bemalt. Sieben lebensgroße Holzskulpturen stehen mitten im Kirchenschiff der Markuskirche. - Bild: Dethard Hilbig / Evangelische Zeitung

Glatt geschliffen und grob

Das Holz ist an einigen Stellen glatt geschliffen, an anderen grob, mit erkennbaren Furchen einer Kettensäge. Weiß und grau sind die Figuren lackert. - Bild: Dethard Hilbig / Evangelische Zeitung

Kulturarbeit in Kirchen - Kulturkirchen

Die folgenden Kulturkirchen, Einrichtungen und Geminden haben eine Förderung für ein Jahr erhalten: 

 

Vier signifikante Kulturkirchen werden von 2013 bis 2017 aus dem „Fonds Kulturarbeit in Kirchen – Kulturkirchen“ gefördert:

  • die Bremerhavener Pauluskirche
  • die Ev.-luth. Martin-Luther-Kirche in Emden
  • die MarkusKulturKirche in Hannover (Ev.-luth. Markus Kirche)
  • und das Hildesheimer Literaturhaus St. Jakobi (Ev.-luth. St. Jakobi-Kirche)

Außerdem erhalten zwölf weitere Kirchen aus unterschiedlichen Regionen Niedersachsens 2013/2014 eine einmalige Förderung für ihre Kulturarbeit. 2014 kommen weitere ausgewählte Kirchen hinzu.

> Weitere Infos

Der „Fonds Kulturarbeit in Kirchen – Kulturkirchen“ unter dem Dach der Hanns-Lilje-Stiftung fördert die professionelle und exemplarische Begegnung von zeitgenössischer Kunst und Kultur mit Kirche und Theologie. Er dient im Bereich der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers von November 2013 bis November 2017

  1. dem Ausbau der Kulturarbeit in Kirchen und
  2. dem Aufbau signifikanter Kulturkirchen.

Kultur kann Kirche nicht ersetzen, aber Kirche kommt nicht ohne Kultur aus. Kirchliches Leben ist wesensmäßig verbunden mit kulturellen Ausdrucksformen, sei es explizit oder implizit. Kirche und Theologie profitieren für ihren eigenen Auftrag davon, wie insbesondere zeitgenössische Kunst und Kultur Wirklichkeit deuten.

Deshalb liegt uns daran, diese Begegnung von Religion und Kultur, insbesondere mit zeitgenössischer Kultur, wahrzunehmen, zu intensivieren und so niveauvoll zu gestalten, dass sie in weite Bereiche der Gesellschaft ausstrahlt.

Die Fördermittel des Fonds wurden der Hanns-Lilje-Stiftung durch die Landessynode der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zur Verfügung gestellt. Die Hanns-Lilje-Stiftung und landeskirchliche Einrichtungen arbeiten in dem Fonds eng zusammen, sei es in der Beratung und Begleitung der Antragsteller oder in der Jury.

 

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